Sie wollen einen Eintrag buchen?
Klicken Sie hier, wenn Sie sich
als Kunde anmelden und einen Eintrag buchen möchten.
als Kunde anmelden und einen Eintrag buchen möchten.
Kunden-Login
Haben Sie Fragen?
BVM Handbuch
InterviewerPool
www.bvm.org

Glossar - Marktforschung, Meinungsforschung und Sozialforschung von A-Z
Auswahlverfahren
Hierunter fallen alle Verfahren der Stichprobenauswahl. Prinzipiell lassen sich drei Gruppen unterscheiden.
Zufalls-Auswahlverfahren
Bei der ersten Gruppe, den Random-Verfahren, kann zwischen der „Normalform“, der uneingeschränkten Zufallsauswahl, und diversen Sonderformen unterschieden werden. Die uneingeschränkte Zufallsauswahl ist dadurch gekennzeichnet, dass jedes Element die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, in die Auswahl zu gelangen. Typische Auswahltechniken sind Zufallszahlenauswahl, die systematische Auswahl, die Schlussziffernauswahl, die Buchstabenauswahl und das Geburtstagsverfahren. Zufallsstichproben sind berechenbar repräsentativ, weil der Fehler bei der strukturgleichen Abbildung der Grundgesamtheit als sog. Zufallsfehler berechnet werden kann. Sonderformen der Zufallsauswahl sind z.B. Auswahl mit ungleichen Wahrscheinlichkeiten, Auswahl mit Schichtung, Auswahl mit Anordnung, Klumpenauswahl, Flächenauswahl, mehrstufige und mehrphasige Auswahl. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass in irgendeiner Weise eine Einschränkung des Zufalls erfolgt, sodass die Auswahlchancen nicht mehr gleich, aber noch angebbar (und von 0 verschieden) sind.
Willkürliche Auswahl
Die auch sog. „Auswahl aufs Geratewohl“, bestimmt die Stichprobe ohne konkrete Auswahlmerkmale, wie z.B. bei Straßenbefragungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von convenience sampling. Hierzu kann auch das sog. self- selected sample, die „sich selbst wählende Stichprobe“, gezählt werden, wie sie etwa entsteht, wenn ein „Befragungs- Computer“ in einem Kaufhaus oder in einer Ausstellung postiert würde.
Nicht-Zufallsstichproben
Für die Gruppe der Nicht-Zufallsstichproben wird auch der Begriff bewusste Auswahl verwendet, was zum Ausdruck bringt, dass hierbei subjektive Einschätzungen eine gewisse Rolle spielen. Dabei strebt man schon bei der Auswahl der Stichprobenelemente durch bewusste Selektion danach, „wichtige“ Merkmale der Grundgesamtheit, wie das Geschlecht, das Alter oder die soziale Schicht, in der Stichprobe strukturgleich abzubilden. Die bekannteste Form der bewussten Auswahl ist die Quotenauswahl. Sie besteht darin, dass entsprechend der aus Volkszählungen oder anderen vorhandenen Statistiken bekannten Struktur der Grundgesamtheit Quoten hinsichtlich einiger Merkmale (meist Demographika wie Geschlecht, Alter, Beruf, Gemeindegrößenklasse etc.) gegeben werden. Innerhalb der Quoten hat der Interviewer völlig freie Hand bei der Auswahl der Befragten. Teilweise werden unkorrelierte Quoten, bei denen die Relationen einzeln erfüllt werden müssen und dem Interviewer am Ende immer geringere Freiheitsgrade bei der Auswahl bleiben, teilweise korrelierte Quoten, bei denen die Befragten bestimmte Merkmalskombinationen aufweisen müssen, vorgegeben.
Zufalls-Auswahlverfahren
Bei der ersten Gruppe, den Random-Verfahren, kann zwischen der „Normalform“, der uneingeschränkten Zufallsauswahl, und diversen Sonderformen unterschieden werden. Die uneingeschränkte Zufallsauswahl ist dadurch gekennzeichnet, dass jedes Element die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, in die Auswahl zu gelangen. Typische Auswahltechniken sind Zufallszahlenauswahl, die systematische Auswahl, die Schlussziffernauswahl, die Buchstabenauswahl und das Geburtstagsverfahren. Zufallsstichproben sind berechenbar repräsentativ, weil der Fehler bei der strukturgleichen Abbildung der Grundgesamtheit als sog. Zufallsfehler berechnet werden kann. Sonderformen der Zufallsauswahl sind z.B. Auswahl mit ungleichen Wahrscheinlichkeiten, Auswahl mit Schichtung, Auswahl mit Anordnung, Klumpenauswahl, Flächenauswahl, mehrstufige und mehrphasige Auswahl. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass in irgendeiner Weise eine Einschränkung des Zufalls erfolgt, sodass die Auswahlchancen nicht mehr gleich, aber noch angebbar (und von 0 verschieden) sind.
Willkürliche Auswahl
Die auch sog. „Auswahl aufs Geratewohl“, bestimmt die Stichprobe ohne konkrete Auswahlmerkmale, wie z.B. bei Straßenbefragungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von convenience sampling. Hierzu kann auch das sog. self- selected sample, die „sich selbst wählende Stichprobe“, gezählt werden, wie sie etwa entsteht, wenn ein „Befragungs- Computer“ in einem Kaufhaus oder in einer Ausstellung postiert würde.
Nicht-Zufallsstichproben
Für die Gruppe der Nicht-Zufallsstichproben wird auch der Begriff bewusste Auswahl verwendet, was zum Ausdruck bringt, dass hierbei subjektive Einschätzungen eine gewisse Rolle spielen. Dabei strebt man schon bei der Auswahl der Stichprobenelemente durch bewusste Selektion danach, „wichtige“ Merkmale der Grundgesamtheit, wie das Geschlecht, das Alter oder die soziale Schicht, in der Stichprobe strukturgleich abzubilden. Die bekannteste Form der bewussten Auswahl ist die Quotenauswahl. Sie besteht darin, dass entsprechend der aus Volkszählungen oder anderen vorhandenen Statistiken bekannten Struktur der Grundgesamtheit Quoten hinsichtlich einiger Merkmale (meist Demographika wie Geschlecht, Alter, Beruf, Gemeindegrößenklasse etc.) gegeben werden. Innerhalb der Quoten hat der Interviewer völlig freie Hand bei der Auswahl der Befragten. Teilweise werden unkorrelierte Quoten, bei denen die Relationen einzeln erfüllt werden müssen und dem Interviewer am Ende immer geringere Freiheitsgrade bei der Auswahl bleiben, teilweise korrelierte Quoten, bei denen die Befragten bestimmte Merkmalskombinationen aufweisen müssen, vorgegeben.









